Bei der Lasergravur wird das Material durch den auftreffenden Laserstrahl sehr stark erhitzt. Dabei ist die Leistungsdichte des Laserstrahls so hoch, dass die farbige Beschichtung des Grundmaterials während der Bearbeitung schmilzt und teilweise verdampft. Abhängig von der Einwirkzeit wird durch einen kombinierten Schmelz- und Verdampfungsabtrag die Farbe kontrasterzeugend verändert. Das Material verdampft oder verbrennt. Die so erzielte Lasergravur ist permanent und sehr abriebbeständig. Typisch ist eine Gravurtiefe von 10 bis 50 μm.